Rede zum Neujahrsempfang am 20.01.2012

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

meine sehr verehrten Damen und Herren,

 

ich möchte Sie recht herzlich im KOM willkommen heißen. Ich freue mich, dass Sie der Einladung zum Neujahrsempfang so zahlreich gefolgt sind.

 

Gestatten Sie mir, einige der anwesenden Gäste namentlich zu begrüßen. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, bitte ich Sie, Ihren Applaus bis zum Ende der Begrüßungen aufzusparen.

 

Ganz herzlich begrüße ich

  • die Stellvertretende Landrätin Frau Schneid,
  • die Landtagsabgeordnete Frau Sonnenholzner,
  • den Bezirksratskollegen Herrn Roiser,
  • die Damen und Herren aus dem Kreistag,
  • meinen Stellvertreter, unseren 2. Bürgermeister, Herrn Meier,
  • den Herrn Altbürgermeister Zachmann
  • sowie alle Damen und Herren des Olchinger Stadtrates, die heute anwesend sind.

 

Ich freue mich, als Vertreter der Kirchen

  • Herrn Pfarrer Werner von der Katholischen Pfarrei St. Peter und Paul, 
  • Herrn Pfarrer Thurner von der Pfarrei St. Elisabeth in Esting
  • sowie Herrn Pfarrer Sauer von der Evangelisch-Lutherischen Johanneskirche

begrüßen zu dürfen.

 

Herzlich willkommen heiße ich die Vertreter der örtlichen Institutionen:

  • Herrn Priller, Leiter der Polizeiinspektion Olching,
  • Herrn Beißer vom Wittelsbacher Ausgleichsfonds,
  • den Technischen Leiter der GfA, Herrn Brühl,
  • sowie den Werkleiter der Energieversorgung Olching GmbH, Herrn Schulz.

 

Mit Freude begrüße ich die Leitungen unserer Olchinger Schulen.

 

Als Vertreter der örtlichen Geldinstitute heiße ich willkommen:

  • Frau Asam, die Nachfolgerin des langjährigen Leiters der Volksbank-Raiffeisenbank Fürstenfeldbruck, Herrn Widmann,
  • Herrn Horndasch von der Sparkasse Olching, der bald in den wohlverdienten Ruhestand geht,
  • und Herrn Schmid von der Sparda-Bank Olching.

 

Das örtliche Gewerbe und die Olchinger Unternehmen werden vertreten durch Frau Pfend-Strobel und Herrn Saalfeld, die beide im Olchinger Gewerbeverband aktiv sind. Der Olchinger Gewerbeverband leistet nunmehr seit mehr als 50 Jahren wichtige Arbeit für den Geschäftsstandort Olching und kann mit der von ihm herausgegebenen OLCHINGplus-Card auf eine Erfolgsgeschichte verweisen. Seit 2005 im Umlauf, mittlerweile in einer Auflage von rund 8.500 Karten, bietet dieses Konzept für Kunden der Geschäfte in Olching einen echten Mehrwert.    

Ich freue mich über die Anwesenheit von Herrn Kreisbrandrat

Stefan, der Kommandanten der Olchinger Feuerwehren und von Herrn Steer, der seit nunmehr 40 Jahren beim Technischen Hilfswerk, Ortsverband Fürstenfeldbruck, tätig ist -  Ihnen stellvertretend für alle Vertreter der Hilfsorganisationen ein herzliches Willkommen.

 

Die Volksfestwirte Herrn Rachinger und seine Lebensgefährtin Frau Stark begrüße ich in Olching recht herzlich.

 

Ich freue mich, die Olchinger Prinzenpaare Janina I. und Kevin I. sowie Prinzessin Amelie I. und Prinz Lucas I. begrüßen zu dürfen.

 

Mein besonderer Gruß gilt auch allen Vertreterinnen und Vertretern der Olchinger Vereine, die sich ehrenamtlich für eine lebenswerte Stadt einsetzen.

  • Hier sei Herr Walter Grünecker von den Schnitz- und Krippenfreunden erwähnt, dessen Engagement und Verhandlungsgeschick es zu verdanken ist, dass die Krippe vor St. Peter und Paul 2012 mit weiteren passenden ursprünglichen Krippenfiguren ergänzt werden kann. Mein Dank gilt auch der katholischen Kirche, die die zusätzlichen Figuren finanziert hat.

 

  • Ich begrüße Karen und Adolf Hinterleitner, die dem Rathaus einen Teil ihrer privaten Kunstsammlung gespendet haben, um sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Unter den insgesamt acht Bildern sind Werke von Rudolf Koch, Alto Fertl, Paul Rieß und zwei von Frau Hinterleitner selbst. Für die großzügige Spende möchte ich mich hier noch einmal bedanken.

 

  • Ich freue mich, natürlich wie immer, über die Anwesenheit der Pressevertreter von der Fürstenfeldbrucker SZ, dem Fürstenfeldbrucker Tagblatt, dem Kreisboten und vom OlchingBLOG.

 

 

Kulinarisch verlassen wir uns heute wieder auf Herrn Streller und sein Team -  vielen Dank dafür schon im Voraus.

 

An dieser Stelle möchte ich auch die beiden Damen vom KOMbi-Team erwähnen, die uns hier im KOM bei verschiedenen Veranstaltungen schon seit Jahren mit raffinierten Speisen überraschen. Heute müssen Frau Wörnher und Frau Janner aber nicht in der Küche stehen, sondern können den Abend genießen - ich möchte mich an dieser Stelle bei beiden für ihr köstliches Engagement bedanken.  

 

Ganz besonders herzlich heiße ich natürlich alle Gäste willkommen, die ich aus Zeitgründen nicht namentlich begrüßen konnte.

 

Schön, dass Sie gekommen sind.

 

Ganz zum Schluss begrüße ich als Mitgestalter des heutigen Abends die Gruppe 7UP mit ihrer Musiklehrerin Frau Kammerer vom Gymnasium Olching, die wir gerade eben bereits in Teilbesetzung gehört haben und jetzt gleich in voller Besetzung erleben dürfen, sowie Herrn Mühlbauer und Herrn Müller, auf die ich später noch einmal zurückkommen werde. Wir sind gespannt und danken Ihnen allen für Ihr Mitwirken.

 

Jetzt hören wir das Stück „Sweet Dreams", im Original von den Eurythmics, bei uns von 7UP.

 

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Meine sehr geehrten Damen und Herren, verehrte Gäste,

 

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

an keinem wie an einer Heimat hängen,

der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten!"

 

Mit diesen Worten von Hermann Hesse möchte ich Ihnen allen persönlich, wie auch im Namen des Olchinger Stadtrats, ein erfolgreiches, gesundes und zufriedenes Jahr 2012 wünschen. Natürlich verbunden mit dem Wunsch, dass es uns wieder gelingen möge, gemeinsam ein erfolgreiches Jahr für Olching zu gestalten und dabei vor allem heiter, also mit guter Laune und Humor, voranzuschreiten.

 

„Gemeinsam Stadt sein" - unter diesem Motto standen unsere Feierlichkeiten zu Ehren der Stadterhebung Olchings im vergangenen Jahr. Ich meine, wir hätten kein besseres Motto wählen können, denn wie Sie in dem ausgezeichneten Filmbeitrag, den Herr Kirstein und seine Familie für uns gestaltet haben, gerade Revue passieren lassen konnten, war es ein großartiges Fest mit einer unglaublichen Beteiligung und Begeisterung der Bürgerschaft. Standing Ovations von über 1.800 Menschen bei der Übergabe der Urkunde oder die fast rührenden Momente während der Hymnen werde ich und werden hoffentlich wir alle sicher nicht vergessen.

 

Aber dieses Motto passt nicht nur deswegen so gut auf Olching. Sondern vor allem, weil Sie alle an Ihrer Stelle, in Ihrem Verein, in Ihrer Institution und durch Ihr persönliches Engagement dafür Sorgen, das Olching das ist was es ist. Eine aufstrebende, lebenswerte, charakterreiche Stadt. Dafür und für die gute und fruchtbare Zusammenarbeit im vergangenen Jahr möchte ich mich auch im Namen meiner beiden Stellvertreter und dem Stadtrat bei allen von Ihnen herzlich bedanken.

 

Bitte geben Sie dieses „Vergelt's Gott" auch an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter in Ihren Reihen weiter. Es ist einfach bemerkenswert und macht Olching auch ein Stück besonders, wenn man sieht, wie viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger sich ehrenamtlich in Sozial-, Kultur- und Sportvereinen und Institutionen oder bei Umweltaktivitäten engagieren und nun sogar noch bei der erst kürzlich erfolgreich ins Leben gerufenen Ehrenamtsbörse.

 

Gerne würden wir sie alle einladen, weil es jeder verdient hätte, aber wie Sie heute sehen können, stoßen wir schon jetzt an unsere räumlichen Kapazitätsgrenzen. 

 

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Ich möchte in diesem Jahr nicht nur auf Vergangenes zurückblicken, sondern - wie es sich auf einem Neujahrsempfang gehört - auch auf das Jahr blicken, das gerade begonnen hat.

 

Wobei man sich in diesem Jahr fragen muss, ob der Ausblick überhaupt noch lohnt. Wie Sie sicher alle wissen, ist 2012 nicht nur das Jahr der Präsidenten-Neuwahlen, wohlgemerkt der amerikanischen, sondern des prophezeiten Weltuntergangs nach dem vielbeachteten Maya-Kalender. Er beschreibt das sogenannte vierte Zeitalter, das vom 11. August 3114 vor Christus bis zum 21. Dezember 2012 reicht. Der 21. Dezember 2012 ist nach dem Langzeitkalender der Maya das Ende dieser menschlichen Zivilisation. Laut Maya-Kalender werden die Menschen in eine gänzlich neue Zivilisation eintreten, die von der gegenwärtigen völlig unabhängig ist. Das Jahr 2012 wird also spätestens in der Endphase richtig spannend.

 

Trotz dieser apokalyptischen Aussichten, die man aber ja auch positiv im Sinne eines Neuanfangs deuten kann, halte ich es lieber mit Martin Luther, der gesagt hat: „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich doch heute mein Apfelbäumchen pflanzen." 

 

Aber dazu später mehr und auch zu der Frage, ob sich der Maya-Kalender nicht vielleicht um 651 Tage geirrt hat, was ja bei einem Zeitraum von 5.126 Jahren wohl ärgerlich, aber verzeihlich wäre. Denn am 11. März 2011 stand die Welt sicherlich nahe an einem Abgrund - die Erde hatte in einer Weise gebebt und einen Tsunami ausgelöst, dass man bei den Mayas wie auch bei den frühen Christen sicherlich an Weltuntergang hätte denken können. Und in der Folge wurde durchaus eine neue Zeit eingeläutet. 

 

Aber lassen Sie uns zunächst auf Olching zurückblicken. Mit der Stadterhebung haben wir ein neues Kapitel unserer traditionsreichen Geschichte aufgeschlagen. Sie war mit Sicherheit das Highlight des Jahres 2011. Für die Familie Höft war der 19.01.2011 wohl der Höhepunkt im vergangenen Jahr. Die kleine Amelie wurde geboren. Was die glücklichen Eltern damals noch nicht wussten: Amelie ist die 25.000. Olchingerin.  Gestern hat sie ihren ersten Geburtstag gefeiert. Auf diesem Wege nochmals herzlichen Glückwunsch.

 

Ortsentwicklungskonzept mit vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Planungen für neue Gewerbestandorte, Projektgenehmigung für die neue Schule und Mehrzweckhalle, Planfeststellungsbeschluss Süd-West-Umgehung, Beschluss zum Ausbau des Bussystems in Olching und Einweihung neuer Schulsportplatz. Das sind nur einige wenige Schlaglichter aus dem Jahr 2011.

 

Erlauben Sie mir aber, heute nur auf zwei Themenbereiche näher einzugehen. 

 

Als erstes auf den Bereich der Energie. Als hätten wir geahnt, welche Umwälzungen im Bereich der Energiepolitik auf uns zukommen, konnte in Olching neben der erfolgreichen Inbetriebnahme des Solarparks Esting mit einer Leistung von 3,5 Megawatt - was ungefähr der jährlichen Versorgung von 1.000 Haushalten entspricht - am 01.01.2011 die Mehrheitsbeteiligung der Stadt an der Energieversorgung Olching umgesetzt werden. Diese kommunale Energieversorgung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Erzeugung von regenerativen Energien vor Ort und in der Region zu forcieren. Bereits heute können die Kundinnen und Kunden atomstromfreie Energie beziehen. Auch der Bereich Fernwärme wurde an die Gesellschaft übertragen und soll ausgebaut werden. Der neue Gewerbepark soll ausschließlich mit CO2-neutraler Wärme aus der GfA beliefert werden.

 

Wer von uns hätte letztes Jahr um diese Zeit gedacht, dass in nur wenigen Wochen der Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen würde, strahlende Atomkraftbefürworter und ritterliche Don Quijotes - das war der, der gegen die Windmühlen ankämpfte - in Windeseile zu glühenden Verehrern von Sonnen-, Wasser- und Windenergie und damit eher zu Rittern trauriger Gestalt wurden, wie sich der Held im Roman selbst bezeichnet.

 

Ursache für diesen Kurswechsel in der deutschen Atompolitik war die Katastrophe in Fukushima. Es ist eine tragische Ironie, dass das Wort „Fukushima" im Japanischen so viel wie „Glücksinsel" bedeutet.

 

Allein mir fehlt der Glaube, dass sich wirklich dauerhaft etwas verändert hat. Denn eigentlich müssen wir entsetzt sein, wie schnell Fukushima aus den Schlagzeilen verschwunden und damit vergessen ist. Unsere damalige Angst vor dem, was da passiert, vergessen ist. Der bange Blick auf Google Earth oder in den alten staubigen Schulatlas, wie weit denn Japan von uns entfernt ist, vergessen ist. Und auch die Presse vergessen hat, über die Folgen der Katastrophe zu berichten. Und letztlich selbst Japan an seinem Atomkurs festhalten will. Was hat die Welt also gelernt, nicht einmal ein Jahr nach der Katastrophe?

 

Ich denke, diese Frage muss sich letztlich jeder selbst beantworten. Für Olching kann ich zumindest sagen, dass wir den Weg der regionalen und regenerativen Versorgung gehen wollen. Bei Einrechnung aller in Olching produzierten Strommengen (Wasser, Solar und Müllverbrennung) ist wohl von einer theoretischen 100-prozentigen Bedarfsdeckung auszugehen. Da es, wie überall, unterschiedliche Sichtweisen gibt, will ich es auch nicht zu hoch hängen, weil es letztlich auch egal ist. Denn wenn wir uns in Deutschland tatsächlich unabhängig regenerativ versorgen wollen - und nicht der Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg kommt - wenn wir das wirklich wollen und damit spätestens Ende 2022 das letzte deutsche Kernkraftwerk vom Netz geht und das Zeitalter der erneuerbaren Energien 2050 erreicht sein soll, dann gibt es noch viel zu tun. Ohne die Städte und Gemeinden wird die Energiewende nicht realisierbar sein. Und ohne die Unterstützung der Bürgerschaft in keinem Fall. Gerade auch aus diesem Grund haben wir als Anregung aus der Zukunftskonferenz in diesem Jahr erstmalig den Umweltpreis finanziell aufgestockt und Olching's Best Klimaschützer gesucht und gefunden. Dazu aber später mehr.

      

Ich möchte ein letztes Mal auf die Ereignisse in Japan zurückkommen. Ich weiß nicht, ob es Sie genauso beeindruckt hat wie mich, aber für mich sind die Rettungskräfte von Fukushima echte Helden. Wohl wissend, welchen Gefahren für Leib und Leben sie sich aussetzten, haben sie versucht, ihr Bestes zu geben und das Schadensausmaß zu reduzieren.

 

Letztlich ist es überall auf der Welt notwendig, gut ausgebildete und motivierte Rettungs- und Ordnungskräfte zu haben, die auch entsprechend ausgestattet sind. Hier ein besonderer Dank an die 219 Feuerwehrmänner und -frauen Olchings, die allein im Jahr 2011 rund 500 Einsätze abarbeiten mussten.

 

Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle den Kommandanten der Feuerwehr Geiselbullach, Herrn Tim Pelzl, der aus den Händen des Bundespräsidenten Christian Wulff das neue Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in der Stufe Bronze erhalten hat, das insgesamt nur an elf Feuerwehr- und Jugendfeuerwehrleute aus ganz Deutschland verliehen wurde.

 

Ebenfalls bedanken wir uns beim BRK, dessen Ortsgruppe uns bei verschiedenen Veranstaltungen zur Seite steht und Erkrankten oder Verletzten zur Hilfe kommt. Die Polizei in Olching ist ebenfalls ein verlässlicher und geschätzter Partner, der nicht nur in Notfällen, sondern auch bei vielen anderen Gelegenheiten die Stadt unterstützt und für Sicherheit sorgt. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Sie alle, verbunden mit dem Wunsch, dass Sie immer gesund von Ihren Einsätzen zurückkehren mögen. 

 

Leider hat uns die jüngste Vergangenheit gelehrt, dass nicht nur Unfälle die gesunde Rückkehr vom Dienst gefährden. Kriminelle, die ohne Vorwarnung und jede Skrupel auf Polizeibeamte feuern, Menschen, die wegen einer Bewährungsstrafe einen jungen Staatsanwalt erschießen und Verrückte, die Feuerwehrleute mit Raketen angreifen und ihr Fahrzeug in Brand setzen. Und alles nicht weit weg, nicht in London, Berlin oder sonst wo auf der Welt. Nein, ganz nah, in Augsburg, Dachau und Puchheim.

 

Neben diesen traurigen Nachrichten hat uns auch der Tod unseres sehr geschätzten und überaus engagierten Ortschronisten Fritz Scherer tief berührt.  Wir werden ihm wie auch den ehemaligen Gemeinderäten Herrn Johann Meier und

Josef Spielmann, der von 1972-1978 auch 2. Bürgermeister war, sowie allen anderen Verstorbenen, die sich für die Stadt Olching verdient gemacht haben, ein ehrendes Andenken bewahren.

 

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Den zweiten Themenkomplex möchte ich mit Nelson Mandela einleiten:

„Das größte Problem in der Welt ist Armut in Verbindung mit fehlender Bildung. Wir müssen dafür sorgen, dass Bildung alle erreicht."

Dass Bildung alle erreicht, sollte als Maxime der Politik weltweit gelten. Gerade 2011, ein Jahr mit ungeahnten Umbrüchen im Nahen Osten und den arabischen Ländern, hat eindrucksvoll bewiesen, was Armut, Aussichtslosigkeit, mangelnde Teilhabe und letztlich Verzweiflung bewirken. Eine Revolution, einen Umbruch, der als Arabischer Frühling in die Geschichte eingehen wird. Ob aus diesem Frühling ein langer und beständiger Sommer wird, so wie wir uns in den westlichen Ländern das vorstellen, wird sich noch zeigen müssen. Ob die Ablösung ganzer Staatsapparate mit ihren Verbindungen, Einflüssen und Wissen im Handumdrehen wirklich Bestand hat? Wenn man zurzeit nach Ägypten blickt, muss man zumindest Zweifel haben.

Der Schlüssel für ein zukünftig friedliches und geordnetes Zusammenleben wird aber die Bildung der breiten Massen überall auf der Welt sein. Nur so kann verhindert werden, dass sich wieder neue Machtzirkel bilden, deren Übermacht sich aus der Überlegenheit durch Wissen und Bildung nährt. Wissen ist eben Macht.

 

Was aber heißt das für uns in Olching?

Auch hier gibt es Armut, Vernachlässigung, mangelnde Bildungsgerechtigkeit und mangelnde Teilhabechancen, gerade bei den jungen Menschen. Davor dürfen wir die Augen gemeinsam nicht verschließen. Denn auch hier entsteht das Gefühl von Aussichtslosigkeit und Ausgrenzung. Die Folgen sind im schlimmsten Fall tödliche Kurzschlusshandlungen gegen sich selbst, Amokläufe wie jüngst in Norwegen, das Abdriften an den rechten oder linken Rand der Gesellschaft oder ein Rückzug in Vandalismus oder in surreale Lebenswelten auf dem Bildschirm. Nicht zuletzt der viel zu lang unbeachtete braune Terror sollte uns hier eine Mahnung sein.

 

Auch wenn die bildungspolitische Zuständigkeit bei den Ländern liegt, so liegt die Verantwortung ebenfalls bei den Städten und Gemeinden. Bildung und Betreuung ist auch 2011 deshalb ein Schwerpunkt der Arbeit des Olchinger Stadtrats gewesen und wird es weiterhin sein.

 

Neben der Förderung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten stellt die Stadt ausgebildete Sozialpädagogen für Jugendliche im städtischen Jugendzentrum, im Rahmen der Schülersozialarbeit an Schulen und der allgemeinen sozialen Beratung zur Verfügung. Die Unterstützung reicht von Konfliktlösungsstrategien bis zum Bewerbungstraining. Und um auch das Freizeitangebot für Jugendliche weiter zu verbessern, wurde für rund 50.000 Euro eine moderne Skateranlage errichtet.

 

 

Auch unsere Vereine, insbesondere die Sportvereine, die Olching wieder mit besonderen Leistungen über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht und auch intensiv Jugendarbeit geleistet haben, möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen.

 

Eine gute Sozialisierung und Bildung beginnt aber letztlich bei den Kleinsten.

 

In der Stadt Olching stehen im laufenden Kindertagesstättenjahr 2011/2012 1.516 Betreuungsplätze für Kinder im Alter von 1 bis 14 Jahren zur Verfügung.

 

Wir bieten derzeit für 38,3 % aller potenziellen Krippenkinder zwischen 1 und 3 Jahren einen Betreuungsplatz an.

Der für die weiteren Planungen im Krippenbereich maßgebliche „reale Bedarfsdeckungsgrad", der das Verhältnis der wirklich nachgefragten zu den vorhandenen Betreuungsplätzen zum Ausdruck bringt, beträgt derzeit 81,8 %. Eine Quote, auf die die Stadt zu Recht stolz ist.

 

Obwohl im Frühjahr 2011 das neue private Kinderhaus „Denk mit" in Esting mit 60 Krippenplätzen eröffnet wurde, kann die Nachfrage im Krippenbereich nicht vollständig gedeckt werden.

 

Auch im Bereich der Kindergärten zeichnet sich eine 100-prozentige Auslastung ab. Aus diesem Grund hat der Stadtrat für den Schwaigfeld-Kindergarten einen Anbau für zwei weitere Gruppen beschlossen.

 

Ursache für diese Engpässe ist nicht eine mangelnde vorausschauende Planung vonseiten der Stadt, sondern eine weit über dem Durchschnitt liegende Anmeldequote, insbesondere bei den Krippen. Für 52,4 % aller Kinder im Alter zwischen 1 und 3 Jahren in Olching wird ein Krippenplatz nachgefragt. Von der Bundesregierung wurden bisher für das Jahr 2013 lediglich rund 35 Prozent prognostiziert, ein Wert, der mittlerweile größtenteils als unrealistisch gilt. Was jedoch leider nicht zu einem Umdenken und der Verlängerung der Förderzusagen bezüglich des Ausbaus von Kitas im Familienministerium geführt hat.

 

Ich möchte an dieser Stelle unseren Hort an der Schule in der Heckenstraße erwähnen, der sich für unseren diesjährigen Umweltpreis unter dem Motto „Olching's best Klimaschützer" beworben hat. Leider kam er für die Auszeichnung noch nicht infrage, da sein vorgestelltes Projekt „Auf neuen Kurs gehen - Auch Kommunikation ist Handeln" gerade erst angelaufen ist. Wir waren jedoch so beeindruckt von der Bewerbung, dass wir gemeinsam mit der Energieversorgung Olching beschlossen haben, den Hort zu unterstützen und ihm ein Stromerzeugungsgerät zu schenken, das er für seine Energieeffizienz- und Klimaschutz-Aktion benötigt. Die Kosten dafür werden von der Energieversorgung übernommen.

 

Im Bereich der Schulen leisten unsere engagierten Schulleiterinnen und Schulleiter einen wichtigen Beitrag für eine gute und zukunftsorientierte Bildung. Vielen Dank dafür. Knapp 1 Mio. Euro wird alleine 2012 in die Sanierung und Modernisierung sowie die Ausstattung unserer Schulen fließen. Die Planung für eine neue Schule im Schwaigfeld, die fit ist für die kommenden neuen Wege in der Bildungspolitik, liegt im Landratsamt zur Baugenehmigung. Frau Landrätin, hier würde ich Sie um eine schnelle und wohlwollende Prüfung bitten, schließlich soll noch im Sommer mit den Arbeiten begonnen werden und 2014 soll die neue Schule fertig sein.

 

Dass Bildung wirklich alle erreicht, dafür sorgen viele Initiativen und Gruppen vor Ort. Allen voran auch die Volkshochschule, für deren Wirken ich auch Dankeschön sagen möchte. Mit rund 57.000 Euro unterstützt die Stadt die Erwachsenenbildung in jedem Jahr, dazu kommt noch die Bereitstellung von Räumen und Hallenzeiten. 

 

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig aufzeigen, was und dass sich etwas in Olching bewegt und dass wir wirklich gemeinsam unsere Stadt ausmachen, also nur gemeinsam Stadt sind. Dafür danke ich Ihnen.

 

Danken möchte ich auch den anwesenden Medienvertretern für die konsequente Begleitung unserer Arbeit. Auch in Zeiten von Facebook und Co. - dessen Erfinder sich wohl nicht haben träumen lassen, dass ihren Plattformen eine nicht unwesentliche Rolle bei den Revolutionen der Neuzeit zuteilwerden würde. Gerade in Zeiten der Social Media spielt die „traditionelle" Presse einen wichtigen Part in unserer Demokratie. An dieser Stelle habe ich noch einen Hinweis in eigener Sache: auf www.facebook.de/stadt.olching können Sie uns gerne besuchen und auch Kommentare eingeben, zum Beispiel, wie Ihnen der Neujahrsempfang gefallen hat. Wir haben seit 2011 nämlich auch eine Facebook-Seite.

 

Aufpassen müssen wir jedoch gemeinsam, und das ist jetzt ausdrücklich nicht an die anwesenden Pressevertreter gerichtet, dass wir nicht zu einer „Medienkratie" werden.

 

Unabhängig davon, was man von der Sache her über die aktuelle Diskussion über das Verhalten von führenden deutschen Politikern denkt, mich hat eine Aussage des Springer-Vorstandschefs Matthias Döpfner in diesem Zusammenhang schon sehr beunruhigt. Er sagte: „Wer mit der Bild-Zeitung im Fahrstuhl nach oben fährt, fährt auch mit ihr wieder herunter".

Kann das wirklich das richtige Selbstverständnis von Medienvertretern in unserem Lande sein? Damit ich hier nicht missverstanden werde, die Themenbereiche Bonusmeilen, Doktortitel, Urlaubswohnungen, Dienstwägen und Hauskredite lasse ich hier ausdrücklich außen vor und es steht mir als Bürgermeister auch nicht an, die Handlungen von MinisterInnen bis hin zum höchsten Mann im Staate zu bewerten. Meine persönliche Meinung dazu habe ich genauso wie Sie alle hier im Saal.

 

Aber kommen wir noch einmal auf den Fahrstuhl zurück. Wer und was entscheidet eigentlich, wer überhaupt in den Fahrstuhl einsteigen darf oder muss? Ob der Fahrstuhl nach oben oder gleich nach unten fährt? Und was bedeutet es eigentlich, wenn der Vorstandsvorsitzende eines Medienkonzerns ganz selbstverständlich davon ausgeht, dass alle, die einmal nach oben fahren, auch wieder  runtergefahren werden?  

Wie viele Personen in unserem Land sind in der Lage beziehungsweise der Position, diese Aufzüge zu bedienen? Ich meine, wir wären erschreckt, wenn wir wüssten, wie wenige es eigentlich sind. Nehmen wir die ProSiebenSat.1 Media AG mit mindestens 5 namhaften deutschen Fernsehsendern, in der Regel unter den ersten 10 Programmplätzen in deutschen Wohnzimmern, oder die Axel Springer AG mit Bild, Bild am Sonntag, der Welt, zwei Berliner Zeitungen und vielen anderen Printerzeugnissen.

 

Sollte es eine Person nicht weitestgehend selbst in der Hand haben, wohin der Aufzug fährt? Nämlich durch Engagement, Leistung und natürlich auch amtsadäquates Verhalten?

Persönlich habe ich den Eindruck, dass diese wesentlichen Elemente kaum mehr eine Rolle oder höchstens eine untergeordnete Rolle spielen. Oder nur dann, wenn sie ins Bild oder besser in die „Bild" passen. Der Aufzug fährt nach oben, wenn der Glamourfaktor stimmt, der Adelstitel verpflichtet oder es aus Mainstream- oder Verkaufserlösgründen opportun erscheint.

 

In einem Buch von Gerhard Schröder ist mir ein Satz im Gedächtnis geblieben. Der Tenor war in etwa folgender: „Zwischen den Hauptstadtjournalisten und den Politikern gibt es eine enge Symbiose, man braucht einander und respektiert einander." Was nicht direkt drin steht, meines Erachtens aber zwischen den Zeilen doch lesbar ist, ist der Zusatz: wohl wissend, dass die eine Seite fleißig sammelt und sammelt, Bilder, Eindrücke, Unterhaltungen und irgendwann, wenn es passt, vielleicht wieder hervorkramt. Um beim Bild des Aufzugs zu bleiben, zur richtigen Zeit alles belastende oder vermeintlich belastende auf einmal mit in die Kabine packt und auf Untergeschoss drückt.

 

Vielleicht hatte der Medienchef aber eigentlich einen ganz besonderen Aufzug vor Augen, als er diesen Vergleich anstellte: Den Paternoster. Bei diesem Aufzugstyp fährt man zwangsläufig, steigt man nicht rechtzeitig aus, wieder nach unten. Das tröstliche dabei ist aber, dass man, wenn man die Ausdauer hat, auch wieder automatisch nach oben fährt. Und hierfür gibt es ja durchaus genügend prominente Beispiele. Im Verteidigungsministerium gibt es meines Wissens keinen solchen Aufzug, wohl aber im Finanzministerium.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren, sind wir froh, dass wir uns nur in der Kommunalpolitik bewegen, die eher nur zwischen Erdgeschoss und dem erstem Stock hin- und herfährt. Haben Sie auch keine Angst, wenn Sie nachher den Aufzug hier im KOM benutzen, weiter runter als Erdgeschoss geht es nicht, das Einzige was Ihnen hier passieren kann, ist, dass er stecken bleibt. Da es ein Glasaufzug ist, ist aber in jedem Fall für die nötige Transparenz gesorgt. 

 

Zum Schluss meiner Neujahrsansprache auch ein ganz persönlicher Dank an Sie alle für Ihre Unterstützung, Ihre Anregungen, Ihre Kritik, Ihr Lob und Ihre Vorschläge, die vielen guten und anregenden Gespräche, abwechslungsreiche Veranstaltungen und in schöner Erinnerung bleibende Feste.

 

Gleich hören wir noch einen Stadtmarsch, den Herr Mühlbauer und Herr Müller für die junge Stadt Olching komponiert haben und den wir auf der Zither und Gitarre vorgetragen bekommen.

 

Ich freue mich auf ein interessantes Jahr 2012 mit Ihnen allen zusammen und wünsche mir, dass für uns alle und unser Olching die positiven Ereignisse die negativen bei weitem überflügeln. Packen wir es an!   

 

Ehrungen

 

1. Ludwig Felber, Komitee Faschingszug Olching e. V.

 

Ludwig Felber ist Gründungsmitglied des Komitees Faschingszug Olching e. V. (1953). Er war von 1993 bis 1999 2. Vorsitzender. Sechs Jahre fungierte er als Kassenprüfer, außerdem als Beisitzer des Komitee Faschingszug Olching (KFZO).

 

Herr Felber war und ist dem Verein stets eine Hilfe - ob als Rosenmontagssammler, beim Plakatieren oder bei ganz anderen unterschiedlichen Arbeiten, bei denen angepackt werden muss. Es sind langjährige Aktive wie Herr Felber, die einen Verein mit ihrer Kraft, ihrer Motivation, ihrer Zuverlässigkeit und ihrem unermüdlichen Einsatz zu dem machen, was er ist. Dafür ist ihm nicht nur das Komitee Faschingszug dankbar.

 

Wir wünschen Herrn Felber alles Gute und weiterhin viel Spaß an seiner ehrenamtlichen Tätigkeit. Für sein langjähriges Engagement dankt die Stadt Olching Herrn Felber und zeichnet ihn als Anerkennung mit einer Ehrenurkunde und zwei KOM-Gutscheinen aus.

 

 

2. Robert Brogl, Komitee Faschingszug Olching e. V.

 

Im Jahr 1980 - also vor über 30 Jahren - begann die ehrenamtliche Tätigkeit von Robert Brogl für das Komitee Faschingszug Olching - als Organisator und Kassier. Bis heute führt er dieses verantwortungsvolle Amt mit bewundernswertem Engagement und Pflichtbewusstsein aus, wofür ihm besonderer Dank gebührt.

 

Neben der umfangreichen Kassenführung und der Organisation des Faschingszugs erledigt er noch Vieles, das zum Faschingszug dazugehört: Er kümmert sich um die Plakate für die verschiedenen Veranstaltungen, organisiert den Komiteewagen und kümmert sich insbesondere um die vielen Sammler, die für die Finanzierung des Zuges nötig sind.

 

Nicht zuletzt ist Robert Brogl dafür verantwortlich, dass der Olchinger Faschingszug weit über die Grenzen Olchings hinaus bekannt geworden ist: Die Zuschauerzahlen von bis zu 40.000 sind vor allem ihm und seinem unermüdlichen Arbeitseifer zu verdanken. Er ist so etwas wie das Gesicht des Olchinger Faschingszugs geworden.

 

Die Stadt Olching wünscht ihm noch viele Jahre bei bester Gesundheit im Dienste des Faschingszugs Olching und überreicht ihm als Dank und Anerkennung für sein Engagement eine Ehrenurkunde sowie zwei KOM-Gutscheine.

 

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Olching's best Klimaschützer

 

1. Grundschule Esting

In diesem Jahr wird der Umweltpreis der Stadt Olching für besonderes Engagement im Bereich Klimaeffizienz unter dem Motto „Olching's best Klimaschützer" in Kooperation und mit großzügiger Unterstützung der Energieversorgung Olching GmbH vergeben - eine Idee, die auf den 2010 durchgeführten Zukunftskonferenzen entstand.

 

Ich möchte Herrn Schulz von der Energieversorgung zu mir nach vorn bitten, da wir den Preis gemeinsam vergeben möchten.

 

Unter den Einsendungen für „Olching's best Klimaschützer" fiel der Jury die Bewerbung der Grundschule Esting besonders positiv auf, die seit 2010 eine „Umweltschule/Internationale Agenda-21-Schule" ist - dieser Titel wurde ihr Ende 2011 zum zweiten Mal in Folge von der europäischen Umweltbildungsstiftung verliehen.

 

Das Augenmerk der Schule liegt nicht nur auf dem Klimaschutz, sondern auch auf dem gesamten Agenda-21-Programm - jedes Jahr mit unterschiedlichen Schwerpunkten, wie etwa „Artenvielfalt" oder „Solidarität".

 

An der Grundschule Esting gibt es zusätzlich zu diesem Umweltprogramm in jeder Klasse einen „Umweltdienst", der dafür sorgt, dass Papier getrennt entsorgt wird, gezielt stoßgelüftet und die Zimmertemperatur kontrolliert wird. Die AG Umwelt lernt darüber hinaus in diesem Schuljahr alles über erneuerbare Energien.

 

Als neuen Titel darf die Grundschule Esting jetzt auch „Olching's best Klimaschützer" führen. Ich möchte die Rektorin der Grundschule Esting, Frau Wahler, nach vorne bitten, gemeinsam mit der Lehrerin Frau Marhöfer, der Elternbeiratsvorsitzenden Frau Rüth sowie den Schülern Giulia Stiemert und Marcus Farmbauer.

 

Meinen Glückwunsch für das beeindruckende Engagement für den Klimaschutz! Gemeinsam mit Herrn Schulz dürfen wir Ihnen das Preisgeld in Höhe von 750,- Euro überreichen, das Ihnen auch helfen soll, Ihr Engagement fortzusetzen.

 

 

2. Besondere Erwähnung: Solarpionier Ehrenfried Breier

 

Besonders lobend erwähnen wollen wir noch einen Pionier im Bereich der Bürgersolaranlagen in Olching, der für den Energiepreis „Olching's best Klimaschützer" vorgeschlagen wurde.

 

Herr Breier initiierte bereits im Jahr 2001, als viele Menschen noch nicht einmal wussten, was eine Solaranlage ist, eine Gemeinschaftsphotovoltaikanlage am Amperhof. Diese Bürgersolaranlage ging im Dezember 2001 ans Netz. Im Dezember 2011 wurde das 10-jährige Bestehen der Anlage gefeiert. Im Schnitt erreicht die gesamte Anlage eine Leistung von 29.000 Kilowattstunden pro Jahr die in das öffentliche Netz eingespeist werden.

 

2007 gründete Herr Breier die Firma RegEnSol, die Photovoltaikanlagen in Olching und der Region installiert. Herr Breier engagiert sich darüber hinaus seit vielen Jahren bei der lokalen Agenda 21.

 

Für sein bewundernswertes und unbeirrbares Engagement hat die Jury des Umweltpreises entschieden, Herrn Breier den Sonderpreis unter der Überschrift „Bürgersolaranlagen-Pionier in Olching" und dankt ihm für seinen Einsatz für den Klimaschutz.

 

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Meine Damen und Herren, bevor wir nun zum wohlverdienten entspannten Teil des Abends kommen, heißen wir noch unser bezauberndes Prinzenpaar Janina I. und Kevin I. willkommen, das für uns tanzen wird.

 

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und bitte Sie dann im Anschluss zum Empfang nach unten ins Erdgeschoss. Alle Geehrten möchte ich bitten, noch kurz hier zu bleiben, da wir ein gemeinsames Foto auf der Treppe machen wollen.

 

 

Tanz des Prinzenpaares

 

 

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