MUTTERTAGSKONZERT MIT DEM OLCHINGER SINFONIEORCHESTER (OSO)
Sonntag, 10.5.2026, 17 Uhr
Beim diesjährigen Muttertagskonzert verwandelt sich das KOM in ein (kleines) Opernhaus, denn es erklingen Highlights der italienischen und französischen Oper - LIVE mit Solisten und vollem Orchester! Das OSO - unter seinen beiden Dirigenten Wolfgang Bareiß und Rocco Ceraolo - präsentiert die Höhepunkte aus der Oper „Carmen“ von Georges Bizet: die Carmen-Suiten Nr. 1 und 2. Die Sopranistin Maria Tarsia und der Tenor Jonas Häusler, beide von der Musikhochschule München, werden die Zuhörerinnen und Zuhörer mit ihren Stimmen verzaubern. Das „Preludio“ mit der weltbekannten „Siciliana“ für Tenor und Harfe aus der Oper „Cavalleria Rusticana“ von Pietro Mascagni eröffnet das Konzert. Zu erwähnen ist, dass Rocco Ceraolo als gebürtiger Sizilianer der ideale Dirigent für dieses Musikdrama aus Sizilien ist: er kennt die landestypische Sprache, er erspürt die Musik und kann das Orchester motivieren und anleiten die Partitur dieser sizilianischen Oper zum Klingen zu bringen. Aus „La Traviata“ von Giuseppe Verdi erklingen mit „Brindisi“, „Un di felice“ und „É Strano“, „Fors‘è Lui“ weitere Höhepunkte und lassen den Schmelz der italienischen Oper nicht nur erahnen, sondern hautnah erleben! Das Preludio zum 3. Akt stimmt das Publikum auf „Teneste la promessa“ und „Parigi, o cara“ ein und lässt die Anwesenden die Leiden von Violetta miterleben.
Das OSO begleitet einfühlsam unter Leitung seiner beiden Dirigenten und freut sich auf zahlreiches Publikum!
Spieldauer ca. 90 Minuten (Konzertdauer ca. 110 Minuten inkl. Pause von ca. 20 Minuten)
Das geplante Angebot an Kaffee, Kuchen und weiteren Getränken entfällt – stattdessen erwartet Sie in der Pause eine kleine Aufmerksamkeit unsererseits.
Biografie von Jonas Häusler – Tenor:
Der Tenor Jonas Häusler studierte von 2018 bis 2022 an der Hochschule für Musik und Theater München im Bachelor Gesang sowie von 2022 bis 2024 im Master Konzertgesang, jeweils in der Klasse von KS Prof. Andreas Schmidt. Seit 2023 war er zudem Teil der Liedklasse von Prof. Christian Gerhaher. Erste musikalische Erfahrungen sammelte er als Solist des Tölzer Knabenchores, wo er regelmäßig den dritten Knaben in Mozarts „Die Zauberflöte“ sang. Nach seinem Stimmbruch wurde er in den Bayerischen Landesjugendchor aufgenommen und erhielt dort Stimmbildung bei Hartmut Elbert. 2019 schloss er seinen Master im Fach Musikwissenschaft ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er durch Zusammenarbeit und Meisterkurse bei Prof. Peter Sefcik, Prof. Thomas Heyer, Prof. Claudia Eder, Chen Reis, Ian Bostridge, Prof. Rudolf Piernay, Judith Gennrich, Christian Oldenburg und Tobias Truninger.
Jonas Häusler ist ein etablierter Tenorsolist, der sich mit einem breit gefächerten, klassischen Repertoire einen Namen gemacht hat. Er tritt regelmäßig in Konzerten innerhalb und außerhalb Münchens auf. Zu seinem Repertoire gehören unter anderem Brahms' „Die schöne Magelone“ (Op. 33) und Haydns „Die Schöpfung“. Zudem sang er bedeutende Evangelistenpartien mit Arien in Bachs Weihnachtsoratorium und Lukasspassion, „Die Geburt Christi“ von Heinrich von Herzogenberg sowie in der Markuspassion von Reinhard Keiser. Im Oktober sang er im Münchner Künstlerhaus die Tenorpartie des Mozartrequiem und Beethovens Chorfantasie.
Auf der Opernbühne verkörperte er unter anderem Rollen, wie den Podestà in Mozarts „La Finta Giardiniera“, Tamino in „Die Zauberflöte“, Pedrillo in „Die Entführung aus dem Serail“ und Loge in Wagners „Das Rheingold“. Seit 2023 stand Jonas Häusler regelmäßig mit der Partie des Pedrillo und der Münchner Kammeroper auf der Bühne. Darunter Gastspiele in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie im Münchner Cuvilliéstheater. Im Sommer 2026 wirkt er als Lehrbube bei Wagners “Die Meistersinger von Nürnberg” am Theater Ulm mit.
Neben seinen künstlerischen Tätigkeiten engagiert er sich zusätzlich im Projekt „Singen gegen das Vergessen“ des Vereins Retla, bei dem er mit an Demenz erkrankten Menschen musiziert und ist ebenfalls stimmbildnerisch beim Tölzer Knabenchor tätig. Sein künstlerisches Schaffen ist geprägt von einer tiefen Leidenschaft für die Musik.
Biografie von Maria Tarsia:
Maria Tarsia ist eine rumänische lyrische Sopranistin und derzeit Konzertgesang-Masterstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie studiert bei Alexia Voulgaridou und Íride Martínez, nachdem sie ihr Studium an der Gheorghe Dima Nationalen Musikakademie in Cluj-Napoca mit Auszeichnung abgeschlossen hat.
Ihr künstlerisches Profil zeichnet sich durch stilistische Vielseitigkeit aus. Sie war bereits in Produktionen wie Hänsel und Gretel, Le nozze di Figaro, Don Giovanni, Die drey Töchter Cecrops sowie in der zeitgenössischen Oper Spyder zu erleben. Im Frühjahr 2026 arbeitete sie mit dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Im April 2026 gibt sie ihr Debüt als Harlekin in Der Kaiser von Atlantis oder Die Todverweigerung.
Semifinalistin des Concorso Lirico Internazionale Tullio Serafin (2025) tritt sie regelmäßig in Opernproduktionen sowie im Konzert-, Lied- und Oratorienrepertoire auf. Sie ist Mitglied des aNiMa Duo und wurde kürzlich mit dem Live Music Now Stipendium München ausgezeichnet.
Termine
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Telefon: (08142)-200-2222
E-Mail: kultur@olching.de
Website: www.kom-olching.de
Stadt Olching
82140 Olching, Rebhuhnstraße 18
Veranstalter: Stadt Olching in Kooperation mit 3klang GmbH
Weitere Veranstaltungsinformationen
Preis- Erw. 16,- € / Kinder 8,- €

