Neue verkehrsrechtliche Anordnung für das Graßlfinger Moos

Rathaus

[02.09.2013] - Gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Graßlfing, dem städtischen Ordnungsamt und dem Verkehrsreferenten Hans Bieniek konnte Olchings Bürgermeister Andreas Magg nun ein neues Geschwindigkeitskonzept für das Graßlfinger Moos erarbeiten und umsetzen. Die entsprechenden Verkehrsschilder wurden kürzlich vom städtischen Bauhof montiert.

 

Im Rahmen von Probemessungen in dem betreffenden Gebiet konnte die Geschwindigkeitsakzeptanz festgestellt und ausgewertet werden. Ziel war ein Ausgleich zwischen den verständlichen Wünschen der Anwohner und einer verkehrsrechtlichen Anordnung, die rechtlich haltbar ist und die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer auch nachvollziehen können.

 

In den bebauten Gebieten, in denen sich (Schul-) Bushaltestellen und unübersichtliche Straßenlagen häufen, gilt ab sofort eine einheitliche Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. In den Bereichen ohne Bebauung schreibt die verkehrsrechtliche Anordnung nun einheitlich eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h vor. „Dort herrscht ein hohes Verkehrsaufkommen, die Straßen sind eng und für die nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmer gibt es weder einen Bürgersteig noch einen Fußgängerweg. Insofern macht es Sinn auch in diesen Bereichen eine Geschwindigkeitsbegrenzung beizubehalten“, erklärt Verkehrsreferent Hans Bieniek.

 

Die größte Errungenschaft dieses neuen Geschwindigkeitskonzeptes sieht Bürgermeister Andreas Magg in der Vereinheitlichung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. „Zuvor war für die Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer kein System erkennbar. Die Nachvollziehbarkeit der Anordnung wird sich hoffentlich auch in der Akzeptanz dieser deutlich niederschlagen und in den bebauten Gebieten gilt nun wie innerhalb geschlossener Ortschaften Tempo 50“, so Magg. Dieses neue Konzept sei ein gelungenes Beispiel für zielorientiertes und vernünftiges Zusammenwirken von Bürgerschaft und Verwaltung, freut sich der Rathauschef.

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